Hier eine Auswahl von Zeitungsartikeln, die in der letzten Zeit über uns erschienen sind:
Lorsch. Über 25 Jahre "Nachweihnachtliches Singen und Musizieren": Das traditionelle Konzert zu Beginn des neuen Jahres ist ein kleiner Klassiker und ein beliebter Termin über die Stadt hinaus. Auch an diesem Wochenende kommentierten stehende Beifallsbekundungen die Leistungen der Mitwirkenden vor dem Altar.
Das Gotteshaus war fast bis auf den letzten Platz besetzt, die Atmosphäre entsprechend gewaltig. Gesamtleiter Thomas Adelberger hatte einen wunderbaren Rahmen für 90 außergewöhnlich festliche und dramaturgisch dichte Minuten geschaffen, die von Vielfalt, Leidenschaft und hohem Niveau getragen wurden.
Amüsantes Krippenspiel
Allen voran glänzten die Kinderschola St. Nazarius unter der Leitung von Katja Arnold und eine Religionsklasse der Wingertsbergschule (Leitung: Christiane Lösch), die eine wunderbar leichte Variante der christlichen Weihnachtsgeschichte als amüsantes Krippenspiel servierte. Köstlich, wie der Engelschor das Zögern des Gabriel kommentiert, der sich mit der Verkündigung der Geburt Jesu bei der Jungfrau Maria anfangs etwas schwer tut: "Sie ist nicht mal verheiratet. Mit einem Baby ist sie doch bei allen unten durch." Doch der Erzengel erkennt den Weg des Heiligen Geistes und Maria glaubt, was ihr berichtet wird.
"Süßer die Glocken nie klingeln" und "Kommet ihr Hirten" wurden von der Schola mit viel Freude und Sensibilität gesungen und spielerisch dargestellt. Das Publikum bildete einen dichten Klangkörper, der zu jeder Zeit nah beim Geschehen am Altar war. So war es auch bei "Stern über Bethlehem", der die Brücke zum großen Chor schlug. Die Sängerinnen und Sänger der Schola beeindruckten mit traditionellen Liedern aus Österreich ("Es wird scho glei dumper, es wird scho glei Nacht"), die durch ein fein ausbalanciertes Stimmenvolumen die kirchliche Akustik voll ausgenutzt haben.
Thomas Adelberger pendelte zwischen Piano, Orgel und Taktstock.
Mit dem Gospelchor "Voices" füllte sich St. Nazarius mit traditionellen englischen Songs über christliche Glaubensfreuden und die frohe Botschaft des Evangeliums.
"Go Tell It On The Mountain" und das energetische "It's A Good Life" sowie Leonard Cohens brillantes "Halleluja" rissen das Publikum regelrecht mit. Es wurde eifrig mitgeklatscht. Die Orgel spielte Daniel Hartnagel.
Abschließend kündigte Pfarrer Hermann Differenz das große Finale an, bei dem alle Akteure gemeinsam ein opulentes "Alle Jahre wieder" und "O du fröhliche" intonierten - gemeinsam mit dem Publikum ein bewegender Abschluss eines kraftvollen wie besinnlichen Konzertes, das mit der "Ode To Joy" ("Freude schöner Götterfunken") vor einem großen Applausteppich ausklang.
Bergsträßer Anzeiger vom 11.01.2012
"Es ist schön, die Gemeinde mal außer Rand und Band zu erleben", freute sich Pfarrer Christian Rauch. Ein fulminantes Konzerterlebnis führte in der vollbesetzten St. Bartholomäus Kirche am Sonntag zu ungewohnt ausgelassener Laune der Besucher: Der Gospelchor "Voices" aus Lorsch gastierte in Groß-Zimmern, um ein vokales Feuerwerk zu entzünden.
Rund 50 Sänger unter Leitung des Lorscher Organisten Thomas Adelberger priesen Gott in Form eines fast zweistündigen Benefizkonzertes. Bereits als das Ensemble mit afrikanischem Trommelwirbel, "Siahamba, Mashiti" intonierend, in das Gotteshaus einzog, sprang der Funke sogleich zum Publikum über.
Der Gastchor, der aus der ehemaligen Heimat von Pfarrer Christian Rauch angereist war, wurde euphorisch gefeiert. "Beim Singen werden Endorphine ausgeschüttet", warb Dirigent Adelberger für den Chorgesang – das Glückshormon empfingen jedoch auch jene, die als Besucher auf den Bänken saßen.
Mit einem Mix aus deutschen, englischen und afrikanischen Gospels begeisterte "Voices" – ein Chor, den Adelberger vor zwölf Jahren gründete. Sein Ensemble kam jedoch nicht nur um zu begeistern. Sie unterstützten mit ihrem unentgeltlichen Auftritt die Finanzierung der neuen Orgel für die Kirche St. Bartholomäus.
Im Anschluss an das feurige Konzertereignis, dass vom Orgelförderverein organisiert wurde, sprach Pfarrer Rauch allen aus den Herzen: "Was für ein schönes Geschenk."
Der Erlös des Gospelkonzerts brachte 1.840 Euro für die neue Orgel.
Gross-Zimmerner Lokal-Anzeiger vom 20.01.2011
Bensheim. Der Gedanke an Afrika lässt oft ambivalente Gefühle aufkommen. Bilder von Leid, Hunger und Elend scheinen fest verknüpft mit der vielzitierten "Wiege der Menschheit". Doch der schwarze Kontinent ist auch ein Ort der Freude, des Lachens und der bunten Vielfalt. Eben diese Seite Afrikas, und im Speziellen die Simbabwes, wurden am Samstag in der sehr gut besuchten Franziskaner-Klosterkirche präsentiert und gefeiert, ohne dabei das Sensibilisieren für die Probleme im Land außer Acht zu lassen.
Anlass war ein Benefizkonzert des bekannten Lorscher Gospelchors Voices zugunsten der Missionsprojekte der Maria-Ward-Schwestern in Simbabwe. Unterstützt wurde damit unter anderem das Kinderheim in Amaveni, in dem insbesondere zahlreiche Vollwaisen Unterstützung und Perspektiven finden.
"Titambirai ku Zimbabwe" - "Herzlich willkommen in Simbabwe", ein afrikanischer Auftakt, der gleich den richtigen Vorgeschmack auf das eineinhalbstündige Konzert vermittelte. Der Gospelchor Voices unter der Leitung von Thomas Adelberger versprühte so viel Exotik und Rhythmus, dass das Stillsitzen wahrlich schwerfiel. Ob in Begleitung von Handtrommel, Rassel, Klavier, ob mit körperlichem Einsatz oder a cappella: An diesem Abend schien Afrika ganz nah zu sein. Los ging es mit dem in Zulu gesungenen Song "Sia Hamba, Mashiti", dem sich das ebenfalls in der Bantusprache vorgetragene "Thulasizwe" anschloss. Es folgten schnellere und langsamere Lieder wie "Der Stern", "The virgin Mary had a baby boy" oder "Always you", eine Art musikalische Liebeserklärung an Gott.
Ebenfalls im Gepäck hatte der Chor "Seek ye first", "Rise up shepert and follow", "Lord, hold me", "Cross of Calvary" und das beliebte "Put your hand". Einer der Höhepunkte des Abends war sicherlich "Baba Yetu", das in Zulu gesungene Vaterunser. Gut kamen auch die zahlreichen Soli beim Publikum an.
Zwischen den stimmlichen Darbietungen folgten Bildpräsentationen und Vorträge über Land und Leute und Informationen zur Verwendung der Gelder in den Missionsstationen.
Initiatorin Karolina Meinert und Doris Kellermann vom Hospiz-Verein Bergstraße führten sympathisch und auf unterhaltsame Weise durch die Veranstaltung und konnten mit vielen persönlichen Erzählungen einen lebendigen Eindruck von der Situation der Kinder in Simbabwe vermitteln.
Den Voices-Chor, der zugunsten des Projekts großzügig auf seine Gage verzichtet hatte, entlohnte man am Ende des Konzertes doch noch fürstlich: mit 50 Trillionen Simbabwe-Dollar. Aufgrund der hohen Inflation zwar praktisch wertlos und im Moment außer Kraft gesetzt, an ideellem Wert büßte die Geste jedoch keinen einzigen Cent ein.
sb - Bergsträßer Anzeiger vom 18.01.2011
Lorsch. "Hoffnung, Liebe, Zuversicht" diese drei Worte beendeten das Lied "Der Stern", mit dem der Lorscher Gospelchor Voices die zahlreichen Gäste des nachweihnachtlichen Singens und Musizierens am Sonntag berührte. Die Botschaft von Hoffnung, Liebe und Zuversicht ist es auch, die die katholische Pfarrgemeinde St. Nazarius durch das nachweihnachtliche Singen und Musizieren an den Beginn des neuen Jahres stellt. Obwohl die Weihnachtszeit eigentlich mit dem Fest der Taufe des Herrn beendet ist, soll die Botschaft des Weihnachtsfestes die Christen natürlich das ganze Jahr über begleiten.
Singen - so leitete Pfarrer Hermann Differenz das Konzert ein - sei die naheliegende Ausdrucksweise für die Freude über "das Geheimnis der Liebe" und somit auch für die weihnachtliche Botschaft. Schließlich werde in kaum einer Zeit des Jahres so viel gesungen wie zur Weihnachtszeit. Die Schola St. Nazarius eröffnete das Konzert mit einem musikalischen Neujahrsgruß und den besten Wünschen für das neue Jahr.
Anschließend sang die Schola gemeinsam mit der Gemeinde das Stück "Engel auf den Feldern singen" und erinnerte so daran, dass das erste Weihnachtslied von den Engeln gesungen wurde, die Jesu Geburt verkündeten.
Die folgenden Stücke, die die Schola unter der Leitung von Thomas Adelberger darbot, beschäftigten sich mit einzelnen Aspekten der Weihnachtsgeschichte, so beispielsweise mit der Geburt von Gottes Sohn in einer mit Stroh ausgelegten Krippe und der Jungfräulichkeit seiner Mutter Maria.
Musikalisch glänzte die Schola mit Vielseitigkeit und zeigte ihr Können sowohl a capella als auch in instrumentaler Begleitung durch Orgel, Blas- und Streichinstrumente. Als die Gemeinde im Anschluss an den Auftritt der Schola das bekannte Weihnachtslied "Ihr Kinderlein kommet" anstimmte, kam sogleich die Kinderschola unter Katja Arnold.
Die jungen Sängerinnen stellten die Frage, was sie als Kinder, die nicht viel Geld haben, denn dem in der Weihnachtsnacht geborenen Heiland schenken könnten. Die Antwort auf diese Frage beantworteten sie sogleich mit dem Naheliegenden: sie singen mit voller Kraft.
Nach dem freudigen Singen mit Tanzbewegungen der Kinderschola, folgten wieder ruhigere und besinnlichere Melodien im Konzert: Das Bouffil-Trio präsentierte Ludwig van Beethovens Klarinettenstück Opus 87, bevor die Sopranistin Monika Volk mit "O joyful children" von Lee Holdridge das Publikum bewegte.
Um für Monika Volks starke Stimme den instrumentellen Rahmen zu spannen, spielten Christian Knatz und Martin Eichhorn auf ihren Klarinetten "Kindelein zart".
Selbstverständlich nahm auch der Junge Chor St. Nazarius am nachweihnachtlichen Singen der Pfarrgemeinde teil und glänzte mit "Noel, noel" und "Ave maris stella" von Lajos Bardos.
Viele der Besucher des Konzerts freuten sich bereits vorab auf die Darbietungen des in der Region Bergstraße bekannten Gospelchors Voices und wurden nicht enttäuscht. Mit hauptsächlich englischsprachigen Spiritual- und Gospelstücken erfreute Voices die Zuhörer.
Zum Finale des Konzerts kamen die knapp 100 Sänger und Musiker noch einmal gemeinsam nach vorne und schlossen die gelungene Veranstaltung mit einem gemeinsamen Lied.
Dass sowohl die Gruppen beim Finale harmonierten als auch die Gesamtkomposition des Nachmittags, ist das Verdienst des Leiters des nachweihnachtlichen Singens und Musizierens, des Lorschers Thomas Adelberger, der während des großen Kirchenkonzerts fast unmerklich immer wieder zwischen der Orgelempore und dem Klavier im Altarraum wechselte, um die Stücke selbst zu begleiten und um zu dirigieren.
Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die musikalischen Leistungen von Kerstin Bauer am Cello, Hiltrud Urbanik am Kontrabaß, Michal Burk an der Gitarre sowie vom Lorscher Kaplan Clemens Kipfstuhl am Saxofon.
Katrin Hoffmann - Bergsträßer Anzeiger vom 12.01.2011
Lorsch/Einhausen. "Lass dich von Gott berühren", unter diesem Motto steht die Gebetswoche der beiden katholischen Kirchengemeinden St. Nazarius Lorsch und St. Michael Einhausen, die jetzt mit einer Vesper eröffnet wurde.
Die Gebetswoche soll eine Aufforderung sein, sich inspirieren zu lassen und den Glauben mit neuen Augen sehen zu lernen. Viele Formen gemeinsamen Betens erlebten die Besucher beim Auftakt im Lorscher Gotteshaus. Wunderschöne bunte Farbtupfer setzte der Gospelchor Voices, geleitet von Thomas Adelberger.
Die Singgemeinschaft hat sich durch ihre stimmgewaltigen Auftritte einen weitreichenden und guten Ruf erworben. Besonders zeichnet sie sich durch ihre Dynamik und Experimentierfreude aus, mit der sie den Kompositionen Lebendigkeit abgewinnen. Diese Trumpfkarte spielten die rund vierzig Sängerinnen und Sänger auch bei der Vesper aus, zu der Pfarrer Hermann Differenz und Pfarrer Klaus Rein die Besucher begrüßten.
Der Gospelchor legte einen polyphonen, dichten Klangteppich aus, der in seiner üppigen Vielfalt die Zuhörer begeisterte. Der Auftritt zwischen den Gebeten von Psalmen, der Lesung aus Jesaia und einer Ansprache von Dr. Karl Renner wirkte als spirituelle Weltreise durch christliche Religionsgemeinschaften.
Vaterunser in Zulu-Sprache
Er sang das "Vaterunser" in Zulu, der Sprache der Bantu-Stämme, und sprühte im Temperament der afrikanischen Kultur. Das Gebet wurde in eine flotte Melodie und in einen rhythmusstarken und gefühlsbetonten Gesang verpackt. Mit "Bridge over Troubled Water" von Simon & Garfunkel eröffneten die Sänger die Vesper: Die "Brücke über wilde Wasser" könne Pfarrer Differenz zufolge auch Gottes rettende Hand für uns Menschen sein.
Mit "Everytime I feel the spirit" bewegte sich die Truppe souverän auf Gospelterrain. Sie spiegelte die Ausdruckskraft des "schwarzen Amerika" mit Adelberger als Solosänger im Tenor. Ebenso souverän schöpfte der Chor aus dem hebräischen Kulturraum, begeisterte mit einer ausdrucksstarken Interpretation. Voices übersprang mit selbstverständlicher Leichtigkeit die kulturellen Hürden. Der Chor zeigte sich hier wie dort als musikalischer Gestalter in professioneller Festigkeit.
Kaplan vor Gericht
"Lass dich von Gott berühren": Dr. Renner vom Evangelisationszentrum Maihingen sprach von dem Wagnis der Glaubenswoche, die die individuelle Gotteserfahrung thematisiere. Er blickte zurück auf seine Jugendzeit. Der Kaplan in seiner Kirchengemeinde habe ihn und seine Freunde für eine wichtige Gotteserfahrung "aufschließen" könne. Renner bezeichnete ihn als einen Entwicklungshelfer und Türöffner. Nachdem er die Gemeinde wechselte, besuchten er und seine Jugendgruppe ihn noch häufig. Der Schock war groß, als man später erfuhr, dass er wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht schuldig gesprochen wurde.
Renner ließ seine Ratlosigkeit in der Situation durchblicken. Wie sollte er mit den Erinnerungen umgehen? Sollte er das untadelige Bild, das in seinem Kopf einen festen Platz hatte, zerreißen? "Der übeltäter hat für mich ein konkretes Gesicht bekommen", erklärte er. Er warnte davor, zu vertuschen, zu verniedlichen und zu verkleinern.
Doch welche Lösung hat die Kirche zu bieten? Welches Gesicht hat sie nach den Missbrauchsfällen? Die Wiederherstellung des "alten Glanzes" könne nicht funktionieren. Als moralische Instanz habe sie schwer zu kämpfen. Sie brauche eine Erneuerung, die mit großer überzeugung und Kraft einer breiten Basis von unten getragen werde.
hae - Bergsträßer Anzeiger vom 24.03.2010
Bensheim. Der Gospelchor "Voices" aus Lorsch feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Dies gab Anlass für ein besonderes Konzert in der Franziskaner-Kirche. Die 50 Sängerinnen und Sänger nahmen die Zuhörer in dem voll besetzten Gotteshaus mit auf eine Reise durch die herbstliche Jahreszeit. Zu hören gab es Gospels, Spirituals und geistliche Lieder. Gesungen wurde in deutscher, afrikanischer, hebräischer und englischer Sprache. Neben bekannten Stücken wie "Amazing grace", "I believe I can fly" und "Tears in heaven" gab es Lieder zu hören, in denen der Glaube und das Vertrauen in Gottes helfende Kraft im inhaltlichen Vordergrund standen. Unter der Leitung des Chorgründers Thomas Adelberger sorgten die Sänger nicht nur für besinnliche sondern auch mitreißende Stimmung.
df - Bergsträßer Anzeiger vom 19.11.2009
Bensheim. Am Samstag (7.) gibt der Gospelchor Voices aus Lorsch um 19.30 Uhr ein Gospelkonzert in der Klosterkirche der Franziskaner in Bensheim. In der Kirche präsentieren die 50 Sängerinnen und Sänger Gospel, Spiritual und geistliche Lieder unter Leitung von Thomas Adelberger.
Der Chor feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen und ist der Bensheimer Bevölkerung durch seine Gottesdienste in Sankt Georg und dem Musical "Jesus Christ Superstar" bekannt.
Chor und Solisten stimmen mit bekannten Titeln wie Amazing Grace, Tears in heaven und Put your hand in the hand auf die herbstliche Jahreszeit ein.
Der Eintritt zu der eineinhalbstündigen Veranstaltung ist frei, über eine Spende zur Deckung der Kosten freuen sich die Mitwirkenden.
zg - Bergsträßer Anzeiger vom 05.11.2009